Zeitung Griebelschied
klein gedreht

Sehr geehrte Damen und Herren,

Der SWR hat einen Beitrag über das Thema  "Vollsperrung wegen Krötenwanderung"  erstellt.

Der Beitrag als Video ist ebenfalls unter der Adresse

http://www.swr.de/landesschau-rp/tierschuetzer-contra-autofahrer-vollsperrung-wegen-kroetenwanderung/-/id=122144/did=19201038/nid=122144/1z6s1a/index.html

Zeitungsbericht
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hÖMIGWEG öa25102016
Hömigweg-1 ÖÄ 20.okt2016

Liebe Sobernheimer Bürger! Helft mit den Hömigweg in seinem jetzigen Zustand zu erhalten.

Fällrausch in Salamitaktik mit Flair- und Naturzerstörung am Hömigweg! Erst neun Bäume am Kaffee jetzt zehn am Hundeplatz, dann noch mal 67 im mittleren Teil dieses schönen Alleeweges sollen gefällt werden.

Dieser harmonische Naheuferweg mit seinen großen alten Bäumen ist für uns im Laufe der Zeit zu einem landschaftsprägenden Naturdenkmal gewachsen. Dieses sollte in seiner Gesamtheit unter Schutz gestellt werden, weil unsere Bürger und Touristen diesen Weg mit den Bäumen so mögen, wie er ist.

Wer ein wenig in Deutschland umherkommt, sieht, dass gerade die Bäder stolz auf ihren alten Baumbestand sind und diesen mit viel Geld hegen und pflegen. Nur in Bad Sobernheim läuft das anders.

Irgendwie tut man sich schwer bei Tradition, Erhaltung, Erstellung einer Baumschutzsatzung und Verständnis für den Umwelt-. Arten- und Naturschutz.

Von dem wenig Prägenden das Sobernheim als Bad zu bieten hat, soll mit das Schönste, die alte Allee der Hömigweg an der Nahe noch einseitig gefällt werden. Traurige Tatsache ist bereits, dass hier im Laufe der Jahre schon über 50 Bäume gefällt und gekürzt wurden, leider mit ganz wenig Ersatz.

Als ob das nicht schon genug Naturzerstörung wäre, folgt jetzt, wenigstens mit Ankündigung, der Höhepunkt eine Massenfällung in Raten, mit der einfachen Begründung einer Wegverbreiterung auf drei Meter.

Welcher Schlaumeier hat sich diesen Umweltfrevel wohl ausgedacht? Was soll die Verbreiterung bewirken?

Die Konflikte Fußgänger u. Radfahrer werden dadurch nicht gelöst.

Klar ist, die Radfahrer werden noch schneller und die Fußgänger, na ja……., ach ja die Autos können dann besser durch!

Statt die tollen Gegebenheiten des Hömigweges in die Planungen zu integrieren, fällt den Supermachern nichts Besseres ein, als eine Alleeseite vollkommen zu entfernen und durch neue Bäume zu ersetzen.

Wir sind fast sprachlos über dieses negative Meisterstück an Landschaftsplanung und Naturschutz im Naturpark Soonwald-Nahe!

Schon lange sind hier Änderungsabsichten bekannt, viele Begehungen sind durchgeführt worden, um hier Lösungen zu finden. Nur die geplante Variante erscheint uns als die bei Weitem schlechteste.

Gerade hier hätte sich unter Beibehaltung der wertvollen Bäume mit einem parallelen Weg die Aufgabe einfach konfliktbereinigend lösen lassen. Bei etwas gutem Willen hätte der zweite Weg auch nicht asphaltiert/vollversiegelt sein müssen. Ein einfaches Verbundpflaster hätte genügt, welches bei Wurzelproblemen und Hochwasser auch reparaturfreundlicher wäre.

Über die uns zu gering Erscheinenden, viel Steuergeld kostenden Ersatzpflanzungen als Ausgleich für die Naturleistung der alten Bäume wollen wir gar nicht reden, da es bis zur gleichen Leistung fast nur 30 Jahre und länger dauert.

Appell: Lasst die Bäume stehen und spart das Geld für die Ersatzleistungen, um andere wirklich wichtige Dinge in den Gemeinden zu erledigen. Auf Hochglanzpapier mit einer intakten Natur zu werben und hintenrum das schönste Vernichten, widerspricht sich gewaltig und ist in unseren Augen für den Tourismus schädigend.

Wir können nur hoffen, dass die Sobernheimer Bevölkerung sich mal rührt und hier bei unserer Stadt und Verbandsgemeinderäten Stimmung macht, damit diese unsägliche Planung noch mal gründlich überdacht wird.

Rolf Model

NABU-Gruppe Sobernheim e.V.

 

Zeitung im Pfütz

Leserbrief zum Artikel Ö.A. Nr 247 vom 22. Okt. 2016 am 23.10.2016 an die Sobernheimer Redaktion gesendet

Ausgleichsmaßnahme „Im Pfütz“ und Baumfällaktion Hömigweg!

Irgendwie schlau platziert. Gerade jetzt, wo 200 000 Kraniche im Norden auf den Flug nach Süden warten, liegen die Bebauungspläne zu den Windrädern in Pferdsfeld aus, die natürlich den NABU beschäftigen. Da kommt passgenau die Renaturierung des alte Eckweiler Brandweihers und die negative Fällaktion Hömigweg Bad Sobernheim hinzu!

Keine Frage, wir begrüßen das erfreuliche Projekt Brandweiher zur Nasswiese ohne Wenn und Aber und freuen uns, dass der Naturpark Soonwald-Nahe dies unterstützt! Schließlich sind wir doch seit 25 Jahren im Amphibienschutz vorrangig heimisch.

Nur, was hat dieses Projekt mit der geplanten Vernichtung von 77 Altbäumen am Hömigweg zu tun?

Wir haben das Gefühl, hier soll durch gewieftes Schönreden einer Feuchtwiese in Eckweiler vom eigentlichen Problem dem scheibchenweisen Fälleingriff am Hömigweg in Bad Sobernheim abgelenkt werden. Tolle Taktik!Hier werden zwei Sachen mal einfach vermischt.

Bleiben erst mal zwei grundsätzliche Fragen:

1.Was haben die Schatten suchenden Spaziergänger, Radfahrer, Ortsansässige wie Zugereiste, die heimischen Vögel, Fledermäuse und Insekten des Hömigweges davon, dass in der Brache Eckweiler „im Pfütz“ eine großzügige Vernässung erfolgt? Gar nichts!!!!!!!

2.Was haben die Menschen und Tiere hier davon, wenn die Gewaltigen Sauerstoffleistungen, die Filterleistungen (bei kommendem Steinbruch), das Mikroklima der 77 alten Bäume, hier durch Neuanpflanzungen ersetzt werden. Bei dieser Anzahl, in den nächsten 30 Jahren gar nichts

Um dennoch als Bürger diesen schwerwiegenden Eingriff in die Natur am Hömigweg zu verstehen, bitten wir doch darum Nachfolgendes klarzustellen.

Mit welcher Begründung/Rechtfertigung muss an dem Naheweg derart eingegriffen werden?

Welche Vorteile bringt die geplante neue verbreiterte „Autobahn“?

Warum ist die Herstellung von zwei getrennten stressfreien Wegen ohne Fällung nicht möglich?

Wer ist hier persönlich negativ betroffen, dass derartige Maßnahmen berechtigt wären?
Ist mangelnde Planungsflexibilität, stures Festhalten an alten Plänen oder Obrigkeitsdenken der Grund das Projekt in Salamitaktik durchzudrücken?

Warum jetzt auf einmal diese verdeckten Macht- und Durchsetzungsspielchen?

Wo ist die Beteiligung der Verbände nach § 29 BNatSchG gemäß der Förderung des ehreamtlichen Elements im Umweltschutz?

Ist die WiföG wie in Vergangenheit auch in Zukunft für die städtischen Baumfällungen zuständig?

Welche Beteiligung und Aussage erfolgte durch die Naturschutzbehörden?

In den Worten Natur-Landschaft u. Artenschutz steckt vorrangig das Bekenntnis zum Schutz. Dieser sollte auch von Amts wegen durchgeführt werden. D.h. aber auch, das wenn Ausgleichsmaßnahmen erforderlich sind, dass diese möglichst am Eingriffsort vollzogen werden sollten.

Neben vielen Hunderten kleinen und größeren praktischen ehrenamtlichen Einsätzen im Jahr für die Natur, welche nicht in der Zeitung stehen, macht es uns keinen Spaß sich über derartige Vorgänge zu ärgern. Da fragen wir uns auch, wo bleibt der Einspruch der so oft vollmundig naturbesorgten Parteien und Verbände.

Rolf Model NABU –Gruppe Bad Sobernheim e.V.

 

Gnadenhochzeit

Rheinzeitung 18. Oktober 2017

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21.Oktober 2017

 Naturschutz
 Artenschutz
 Biotopschutz
 Umweltschutz

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verkleinert

Bad Sobernheim

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www.nabubadsobernheim.info    

nabubadsobernheim@t-online.de,

+49 6751 94566

Herzlich willkommen bei der NABU-Gruppe Sobernheim e.V..

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